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Ratgeber für Geldquellen
Zur Finanzierung der Arbeit von Initiativen im Sozial- und
Jugendhilfebereich besteht einerseits eine breite Palette von Förderprogrammen;
andererseits ergibt sich angesichts von Kürzungen im Bereich öffentlicher
Zuschüsse die Notwendigkeit, Kosten einzusparen und neue Geldquellen
zu erschließen. Auf diesem Hintergrund entstanden in Hessen und
Thüringen "cash coop"-Netzwerke, in denen sich Initiativen
zusammengeschlossen schlossen haben, um Informationen über Finanzierungsmöglichkeiten
und zu Fragen des sozialen Managements zusammenzutragen und angeschlossenen
Initiativen bei Bedarf zur Verfügung zu stellen (SOZIAL EXTRA berichtete
verschiedentlich darüber). Koordiniert und unterstützt wird
die Arbeit von Hauptamtlichen, die auch wesentlich an der Erstellung des
vorliegenden Leitfadens beteiligt gewesen sind, da neben Informationen
über die Arbeit und Ziele von cash coop vor allem einen Überblick
über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten mit einem Schwerpunkt
im Jugendhilfebereich bietet.
cash coop (Hrsg.):
Finanzierung, Vernetzung Organisation. Orientierungwissen für selbstorganisierte
Initiativen
Frankfurt/Main 1995, 206 Seiten, 25.- DM (plus Versandkosten)
aus: sozial extra 6/96
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Serviceleistungen von NRO für NRO
cash coop (Hrsg.) "Finanzierung, Vernetzung, Organisation, Orientierungwissen
für selbstorganisierte Initiativen",
Frankfurt 1995, ISBN 3-931547-00-0.
Cash coop, ein "hessisches Netz für Finanzierungswissen",
hat dieses Handbuch mit praktischen Tips zu Geldquellen und Fördermöglichkeiten
für Initiativen und Projekte erstellt; gemeint sind Geldquellen in
erster Linie für Inlandsarbeit. Verschiedene EU-Programme und Stiftungen
worden mit ihren Förderschwerpunkten und Zielsetzungen vorgestellt,
Adressen genannt und Hinweise für AntragstellerInnen gegeben. Die
Regelungen das Arbeitsförderungsgesetzes sind beschrieben. Einzelne
Schwerpunkte, z.B. das Einwerben und die Verwaltung von Bußgeldern
oder das Thema Sponsoring, werden in gesonderten Beiträgen behandelt.
Es gibt einen umfangreichen Anhang mit Adressen und Literaturhinweisen.
aus: bengo Rundbrief 6/96
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MILDTÄTIGE GABEN
AUS DURCHSICHTIGEN GRÜNDEN?
Finanzierung - Vernetzung - Organisation
Orientierungswissen für selbstorganisierte Initiativen. Hrsg. cash
coop. 1995,- 212 Seiten, 25.- DM
Am Ende kommt es noch mal knüppeldick. Da wird dem Leser ein umfängliches
Adressenverzeichnis potentieller Geldgeber serviert. Die reichen vom »Landesjugendamt
Thüringen« bis hin zur »Task Force«, einer Art
EU-Eingreiftruppe für »Humanressourcen« in Brüssel.
Lobend erwähnt werden die Stiftungs-Aktivitäten eines schwedischen
Möbelhauses ebenso wie solche aus der Elektroindustrie. Und weil
alles mit Postadresse, Faxnummer und Namen der Sachbearbeiter versehen
ist, wird klar: Dieses wie ein Preßsack mit Fakten vollgestopfte
Buch ist gedacht als reines Arbeitsinstrument.
Listen potentieller Geldtöpfe, Querverweise, Fußnoten und Literaturhinweis
wechseln ab mit Gesetzestexten, Förderrichtlinien und Satzungen von
Stiftungsideen. Einzelkapitel befassen sich mit Spar- und Rationalisierungsstrategien.
Andere sollen helfen, vorhandene Ressourcen besser auszuschöpfen.
Sichtlich liebevoll läßt sich ein Autor zum Beispiel darüber
aus, wie man Geldbußen eintreiben kann - jene Gelder also, die zu
Löhnen Straffällige an gemeinnützige Einrichtungen verurteilt
sind. Die Musterbriefe dazu sind ausführlich, präzise - und
zum Abschreiben schön.
Wichtiger als Tips und Tricks für Einzelfälle jedoch scheint
den Verfassern, daß ihre in der Soziokultur verhafteten (und oft
nur dort geschulten) Leser mit den Begriffen, Verfahrens- und Denkweisen
des »normalen« Managements vertraut gemacht Finanzierung -Vernetzung
- Organisation werden. Beide Bereiche kennen die sechs Autoren aus der
Alltagpraxis: Seit 1989 bietet das in Frankfurt, Kassel und dem thüringischen
Stadtroda ansässige Finanzierungs-Netz cash coop rund 800 Initiativen
kollegiale Hilfe bei Finanzierungs- und Organisationsproblemen. Denen
Träger wiederum, das Frankfurter Institut für Selbstorganisation
und betriebliche Selbstverwaltung (ISO), widmet sich unter anderem der
betriebswirtschaftlichen Beratung von Non-Profit-Organisationen.
Angesichts schlapp hängender Staatsäckel und schrumpfender Gelder
auch für Nonprofit-Organisationen solches Knowhow dringender denn
je. Andererseits ist in der Szene das Verständnis selbst für
Grundbegriffe aus dem »normalen Wirtschaftsleben« oft schwammig,
die Berührungsangst noch groß. Viele Sozialpraktiker dürften
Public Relations als modischen Ausdruck für besonders abgefeimte
Reklame halten (und davor zurückschrecken) oder Sponsoring als Verabreichung
milder Gaben aus durchsichtigen Gründen ansehen (womit sie sich nicht
gemein machen möchten).
Mit unproduktiven Denkhemmungen dieser Art räumt »Finanzierung
. . . « gründlich auf. Deutlich legt das das Buch zum Beispiel
dar, daß und warum es sich bei der Sponsorenvariante von Geldtransfer
um ein Geschäft auf Gegenseitigkeit handelt auch dann, wenn damit
wohltätige Zwecke verfolgt werden. Einwerber solcher Mittel sind
mithin alles andere als Bittsteller. Sie sind gleichberechtigte Verhandlungspartner,
die eine Leistung anbieten.
Viele Sozialpraktiker tun sich mit diesem, nun ja: managerhaften, Selbstverständnis
schwer. Deren Hemmungen spricht das Kernkapitel des Buches an, in dem
effizientes Fundraising vermittelt werden soll. Cash coop hat dazu seit
1993 intensive Trainingsveranstaltungen angeboten. Aus diesem Erfahrungsschatz
wird reichlich geschöpft. Ein Fazit: Rollenspiele hätten klargemacht,
daß für soziale Initiativen eine klar präsentierte »Firmenidentität«
nicht weniger hilfreich sei als für jedes andere Unternehmen auch.
Und wenn dann die konsequent erarbeitete »Corporate Identity«
auch noch helfen sollte, ambivalente Gefühle bei solchen Gesprächen
abzubauen - um so besser.
Rainer Weber
aus: sozialmagazin 9/96
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cash coop (Hg.): Finanzierung, Vernetzung, Organisation
Orientierungswissen für selbstorganisierte Initiativen
Frankfurt 1995, 206 S., DM 25,- ISBN 3-931547-00-0
Ein Handbuch mit praktischen Tips zu Geldquellen und Fördermöglichkeiten
für Initiativen und Projekte. Zunächst stellt sich das Netzwerk
cash coop mit seinen Ideen und Zielsetzungen vor und gibt eine Übersicht
über die im Netzwerk verfügbaren Informationen über Fördermöglichkeiten
der Ministerien der Länder und des Bundes, der Europäischen
Union, von Stiftungen oder über Mittel für die Freie Wohlfahrtspflege.
Eine Reihe von EU-Förderprogrammen und Stiftungen werden in ihren
Förderschwerpunkten und Zielsetzungen einzeln vorgestellt, Adressen
genannt und Hinweise für Antragsteller gegeben. Das Buch enthält
auch eine Übersicht über Geldquellen für die Soziokultur
und über die Regelungen des Arbeitsförderungsgesetzes. Einzelne
Schwerpunkte, z.B. das Einwerber und die Verwaltung von Bußgeldern
oder das Thema Sponsoring, werden in gesonderten Beiträgen behandelt.
Ein umfangreicher Anhang mit Adressen und Literaturhinweisen rundet das
Handbuch ab.
aus: BFS-Informationen 9/96 (Bank für Sozialwirtschaft)
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Geldquellen für Initiativen
cash coop Finanzierung, Vernetzung, Organisation.
Orientierungswissen für selbstorganisierte in Initiativen
Frankfurt/Main 1995, 206 Seiten 25.- DM (plus Versandkosten)
Die Arbeit von selbstorganisierten Initiativen im Sozial-, Gesundheit$und
Kulturbereich hatte und hat oftmals Innovation- und Wegbereiterfunktion
für die Entwicklung neuer Handlungsansätze und Konzepte, die
auch den Regelinstitutionen viele neue Impulse vermitteln. Zur Finanzierung
der Arbeit von Initiativen besteht einerseits eine breite Palette von
Förderprogrammen, andererseits ergibt sich angesichts von Kürzungen
im Bereich öffentlicher Zuschüsse die Notwendigkeit, Kosten
einzusparen und neue Geldquellen zu erschließen. Auf diesem Hintergrund
entstanden in Hessen und Thüringen "cash coop"-Netzwerke,
in denen sich Initiativen zusammengeschlossen haben, um Informationen
über Finanzierungsmögtichkeiten und zu Fragen des sozialen Managements
zusammenzutragen und angeschlossenen Initiativen bei Bedarf zur Verfügung
zu stellen. Koordiniert und unterstützt wird die Arbeit von Hauptamtlichen,
die auch wesentlich an der Erstellung des vorliegenden Leitfadens beteiligt
gewesen sind, der neben Informationen über die Arbeit und Ziele von
cash coop vor allem einen Überblick über Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten
- mit einem Schwerpunkte im Jugendhilfebereich - bietet. Die Darstellung
der vielfältigen Förderprogramme (auf den Ebenen der Bundesländer,
des Bundes sowie der Europäischen Union), von Fördermöglichkeiten
durch Stiftungen sowie von Wegen der Eigenmittelbeschaffung (unter anderem
einwerben von Geldbußen und Spenden) vermittelt solides Grundlagenwissen.
Weitere Orientierungshilfen enthält der Anhang mit einem systematischen
Verzeichnis weiterführender Literatur und einem umfangreichen Adreßteil,
der neben Anschriften von Förderinstitutionen (einschließlich
der wichtigsten Stiftungen) vor allem auch Beratungseinrichtungen enthält,
mit deren Unterstützung ein Weg durch den Finanzierungsdschungel
gebahnt werden kann.
aus: Psychosoziale Rundschau 2/96
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Finanzierung, Vernetzung, Organisation
Orientierungwissen für selbstorganisierte Initiativen
Einrichtungen der Jugend- Sozialarbeit Umweltprojekte. Kulturinitiativen,
autonome Frauenprojekte und Bildungseinrichtungen sehen sich aufgrund
immer weiteren Kürzungen der öffentlichen Zuschüsse gezwungen,
Kosten einzusparen und neue Geldquellen zu erschließen.
Das Buch informiert über die breite Palette der Förderprogramme
und -institutionen.
aus: Durchblick 3/95
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Finanzierung - Vernetzung
Orientierungwissen für selbstorganisierte Initiativen
Aufgegriffen werden Fragen zur Organisationsberatung zu Public Relations
und EDV-Datenbanken. Wie durch Vernetzung Ressourcen erschlossen werden
und Lobbying möglich ist, wird am Beispiel von cash coop, einem Netz
für Finanzierungswissen dargestellt. Im Anhang befinden sich ein
umfangreicher reicher Adressenteil und eine weiterführende Literaturliste.
(200 Seiten A5, Preis 25.- DM plus Versandkosten)
aus: KLAG-info 10 10/95
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Neuerscheinung
Finanzierung, Vernetzung, Organisation
Orientierungwissen für selbstorganisierte Initiativen
Das Buch informiert über die breite Palette der Förderprogramme
und -institutionen. Es werden Tips zur Antragstellung gegeben. Techniken
beim Einwerben von Geldbußen beschrieben und Konzepte des Fundraising
und Sponsoring vorgestellt.
Hrsg. cash coop Hessen
Umfang: ca. 200 Seiten A5, Preis DM 25.- (plus Versandkosten)
aus: Zeitschrift für Heilpädagogik 8/95
und: Thema Jugend 1+2/96
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© 2004
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